die_maximale_deklination_des_mondes
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- | Die rückläufige Bewegung der Mondknoten auf der Ekliptik hat eine Periode von $6798$ Tagen oder $18.61$ Jahren. Daher fällt der (mittlere) aufsteigende Mondknoten $\Omega$ in Abständen von $18.61$ Jahren mit der Frühlingstagundnachtgleiche zusammen, und sein Längengrad $\Omega$ ist Null. Hier sind die Daten im Zeitraum von $1900$ bis $2100$ n.Chr., als $\Omega = 0^\circ$ war: | + | Die rückläufige Bewegung der Mondknoten auf der Ekliptik hat eine Periode von $6798$ Tagen oder $18.61$ Jahren. Daher fällt der (mittlere) aufsteigende Mondknoten $\Omega$ in Abständen von $18.61$ Jahren mit der Frühlingstagundnachtgleiche zusammen, und sein Längengrad $\Omega$ ist Null. Hier sind die Daten im Zeitraum von $1900$ bis $2100$ n.Chr., als $\Omega = 0^\circ$ war bzw. sein wird: |
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- | Die in der **Tabelle 2** angegebenen Extremwerte sind in **Abb.1** dargestellt. Daraus lässt sich erkennen, dass der Wert der größten Deklination des Mondes, der im Mittel alle $18.61$ Jahre erreicht wird, im Allgemeinen mit der Zeit abnimmt. Diese Abnahme ist auf die säkulare Abnahme der Schiefe der Ekliptik zurückzuführen. Derzeit beträgt diese Abnahme $8\overset{'' | + | Die in der **Tabelle 2** angegebenen Extremwerte sind in **Abb.1** dargestellt. Daraus lässt sich erkennen, dass der Wert der größten Deklination des Mondes, der im Mittel alle $18.61$ Jahre erreicht wird, im Allgemeinen mit der Zeit abnimmt. Diese Abnahme ist auf die säkulare Abnahme der Schiefe der Ekliptik zurückzuführen. Derzeit beträgt diese Abnahme $8\overset{'' |
Es ist zu beachten, dass die Schiefe der Ekliptik vor dem Jahr 200 v.Chr. größer als $23^\circ 43'$ war, sodass die geozentrische Deklination des Mondes damals sorgar $29^\circ$ überschreiten konnte. | Es ist zu beachten, dass die Schiefe der Ekliptik vor dem Jahr 200 v.Chr. größer als $23^\circ 43'$ war, sodass die geozentrische Deklination des Mondes damals sorgar $29^\circ$ überschreiten konnte. |
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