mehr_mathe
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen der Seite angezeigt.
Beide Seiten, vorherige ÜberarbeitungVorherige ÜberarbeitungNächste Überarbeitung | Vorherige Überarbeitung | ||
mehr_mathe [2024/12/16 18:51] – [Transponierte Matrix] quern | mehr_mathe [2025/04/28 12:25] (aktuell) – [Lineare Gleichungssysteme] hcgreier | ||
---|---|---|---|
Zeile 27: | Zeile 27: | ||
Die Multiplikation erfolgt mit der folgenden graphischen Rechenregel: | Die Multiplikation erfolgt mit der folgenden graphischen Rechenregel: | ||
- | < | + | < |
===== Vektoren ===== | ===== Vektoren ===== | ||
Zeile 78: | Zeile 78: | ||
==== Drehmatrizen ==== | ==== Drehmatrizen ==== | ||
- | < | + | < |
Ein Vektor wird mit Hilfe einer Drehmatrix in eine neues Koordinatensystem (i.e. neuer Vektor) gedreht (Abb. 1). | Ein Vektor wird mit Hilfe einer Drehmatrix in eine neues Koordinatensystem (i.e. neuer Vektor) gedreht (Abb. 1). | ||
Zeile 173: | Zeile 173: | ||
Die Determinante ist der skalare Wert einer Matrix. Die Regel von Sarrus berechnet die Determinante (Abb. 2): | Die Determinante ist der skalare Wert einer Matrix. Die Regel von Sarrus berechnet die Determinante (Abb. 2): | ||
- | < | + | < |
\[\det(\mathbf{M}) = \left| | \[\det(\mathbf{M}) = \left| | ||
Zeile 230: | Zeile 230: | ||
Das Taylorpolynom (auch Taylorreihe/ | Das Taylorpolynom (auch Taylorreihe/ | ||
- | \[f_{r_0}(\vec{r}) = f(\vec{r}_0) + f' | + | \[f_{r_0}(\vec{r}) = f(\vec{r}_0) + f' |
Ein Rechenbeispiel sind die trigonometrischen Funktionen und die e - Funktion: | Ein Rechenbeispiel sind die trigonometrischen Funktionen und die e - Funktion: | ||
Zeile 244: | Zeile 244: | ||
\frac{\varphi^5}{5!} - ... = \sum_{n=0}^\infty | \frac{\varphi^5}{5!} - ... = \sum_{n=0}^\infty | ||
\frac{(-1)^n \varphi^{2n+1}}{(2n+1)!} | \frac{(-1)^n \varphi^{2n+1}}{(2n+1)!} | ||
- | \end{split}\] | + | \end{split}\tag{29}\] |
==== Stirling-Interpolation ==== | ==== Stirling-Interpolation ==== | ||
Zeile 262: | Zeile 262: | ||
Die entsprechende Interpolationsgleichung lautet | Die entsprechende Interpolationsgleichung lautet | ||
- | $$f(x_0 \pm t h) = f(x_0) \pm t \cdot \delta^1 f(x_0) + \frac{t^2}{2} \cdot \delta^2 f(x_0) \pm \frac{(t + 1) t (t - 1)}{6} \cdot \delta^3 f(x_0) + \frac{(t + 1) t^2 (t - 1)}{24} \cdot \delta^4 f(x_0) \pm \cdots$$ | + | $$f(x_0 \pm t h) = f(x_0) \pm t \cdot \delta^1 f(x_0) + \frac{t^2}{2} \cdot \delta^2 f(x_0) \pm \frac{(t + 1) t (t - 1)}{6} \cdot \delta^3 f(x_0) + \frac{(t + 1) t^2 (t - 1)}{24} \cdot \delta^4 f(x_0) \pm \cdots\tag{30}$$ |
mit | mit | ||
Zeile 268: | Zeile 268: | ||
\delta^1 f(x_0) &= \frac{1}{2} (\nabla^1 f(x_0 - \frac{1}{2} h) + \Delta^1 f(x_0 + \frac{1}{2} h)) \\ | \delta^1 f(x_0) &= \frac{1}{2} (\nabla^1 f(x_0 - \frac{1}{2} h) + \Delta^1 f(x_0 + \frac{1}{2} h)) \\ | ||
\delta^3 f(x_0) &= \frac{1}{2} (\nabla^3 f(x_0 - \frac{1}{2} h) + \Delta^3 f(x_0 + \frac{1}{2} h)) | \delta^3 f(x_0) &= \frac{1}{2} (\nabla^3 f(x_0 - \frac{1}{2} h) + \Delta^3 f(x_0 + \frac{1}{2} h)) | ||
- | \end{align}\] | + | \end{align}\tag{31}\] |
Eine Anwendungsmöglichkeit ist die Bestimmung der mittleren Bahnelemente aus den oskulierenden Bahnelementen. Diese sind jedoch nur innerhalb des Interpolationszeitraums gültig. | Eine Anwendungsmöglichkeit ist die Bestimmung der mittleren Bahnelemente aus den oskulierenden Bahnelementen. Diese sind jedoch nur innerhalb des Interpolationszeitraums gültig. | ||
Zeile 279: | Zeile 279: | ||
Komplexe Zahlen entstehen, wenn Quadratwurzeln negative Argumente bei der Berechnung erhalten. Diese werden dann mit $i = \sqrt{-1}$ dargestellt. Eine komplexe Zahl $z$ setzt sich aus einem imaginären Anteil $b$ und einem realen Anteil $a$ zusammen: | Komplexe Zahlen entstehen, wenn Quadratwurzeln negative Argumente bei der Berechnung erhalten. Diese werden dann mit $i = \sqrt{-1}$ dargestellt. Eine komplexe Zahl $z$ setzt sich aus einem imaginären Anteil $b$ und einem realen Anteil $a$ zusammen: | ||
- | $$z = a + i\cdot b \qquad\text{mit}\qquad i = \sqrt{-1}$$ | + | $$z = a + i\cdot b \qquad\text{mit}\qquad i = \sqrt{-1}\tag{32}$$ |
Für $i$ gilt: | Für $i$ gilt: | ||
Zeile 290: | Zeile 290: | ||
Tritt die Variante | Tritt die Variante | ||
- | $$z^{*} = a - i\cdot b$$ | + | $$z^{*} = a - i\cdot b\tag{33}$$ |
auf, so ist diese konjungiert komplex zu $z$. | auf, so ist diese konjungiert komplex zu $z$. | ||
- | $$\text{real: | + | $$\text{real: |
- | $$\text{komplex: | + | $$\text{komplex: |
Es gilt $z\cdot z^{*} = a^2 + b^2$, eine reelle Zahl. | Es gilt $z\cdot z^{*} = a^2 + b^2$, eine reelle Zahl. | ||
- | < | + | < |
Eine anschauliche Darstellung der komplexen Zahlen im Koordinatenkreuz. $z$ kann als ein um den Ursprung kreisenden Radius vorgestellt werden. $a$, $b$ und $z$ bilden die Seiten eines rechtwinkeligen Dreiecks. Die konjugiert komplexe Form ist die Spiegelung an der reellen Achse. | Eine anschauliche Darstellung der komplexen Zahlen im Koordinatenkreuz. $z$ kann als ein um den Ursprung kreisenden Radius vorgestellt werden. $a$, $b$ und $z$ bilden die Seiten eines rechtwinkeligen Dreiecks. Die konjugiert komplexe Form ist die Spiegelung an der reellen Achse. |
mehr_mathe.1734371487.txt.gz · Zuletzt geändert: 2024/12/20 01:34 (Externe Bearbeitung)