EphemPedia

Anhänger der rechnenden Astronomie

Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


mehr_mathe

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen der Seite angezeigt.

Link zu der Vergleichsansicht

Beide Seiten, vorherige ÜberarbeitungVorherige Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorherige Überarbeitung
mehr_mathe [2024/12/16 18:43] – [Invertierte Matrix] quernmehr_mathe [2025/04/28 12:25] (aktuell) – [Lineare Gleichungssysteme] hcgreier
Zeile 27: Zeile 27:
 Die Multiplikation erfolgt mit der folgenden graphischen Rechenregel: Die Multiplikation erfolgt mit der folgenden graphischen Rechenregel:
  
-<imgcaption image1|Drehmatrix um die x - Achse>{{ ::matrize_mal_vektor.png?600 |}}</imgcaption>+<imgcaption image1|Drehmatrix um die x-Achse>{{ :matrize_mal_vektor.png?600 |}}</imgcaption>
  
 ===== Vektoren ===== ===== Vektoren =====
Zeile 78: Zeile 78:
 ==== Drehmatrizen ==== ==== Drehmatrizen ====
  
-<imgcaption image2|passive Drehung>{{ :playground:drehung_passiv.png |}}</imgcaption>+<imgcaption image2|passive Drehung>{{ :drehung_passiv.png |}}</imgcaption>
  
 Ein Vektor wird mit Hilfe einer Drehmatrix in eine neues Koordinatensystem (i.e. neuer Vektor) gedreht (Abb. 1). Ein Vektor wird mit Hilfe einer Drehmatrix in eine neues Koordinatensystem (i.e. neuer Vektor) gedreht (Abb. 1).
Zeile 173: Zeile 173:
 Die Determinante ist der skalare Wert einer Matrix. Die Regel von Sarrus berechnet die Determinante (Abb. 2): Die Determinante ist der skalare Wert einer Matrix. Die Regel von Sarrus berechnet die Determinante (Abb. 2):
  
-<imgcaption image3|Regel von Sarrus>{{ :playground:sarrus_regel.png |}}</imgcaption>+<imgcaption image3|Regel von Sarrus>{{ :sarrus_regel.png |}}</imgcaption>
  
 \[\det(\mathbf{M}) = \left| \[\det(\mathbf{M}) = \left|
Zeile 212: Zeile 212:
   a_{31} & a_{32} & a_{33}   a_{31} & a_{32} & a_{33}
 \end{array} \end{array}
-\right)\]+\right)\tag{26}\]
  
 so ist die transponierte Matrix $M^t$: so ist die transponierte Matrix $M^t$:
Zeile 221: Zeile 221:
   a_{13} & a_{23} & a_{33}   a_{13} & a_{23} & a_{33}
 \end{array} \end{array}
-\right)\]+\right)\tag{27}\]
  
 Es vertauschen sich alle Elemente bis auf die Diagonalelemente gegenseitig. Überträgt man die transponierte Matrix $M^t$ auf die Drehmatrix $R(\varphi)$, so zeigt sich, daß $R^t(\varphi)$ = $R(-\varphi)$ gilt. Es vertauschen sich alle Elemente bis auf die Diagonalelemente gegenseitig. Überträgt man die transponierte Matrix $M^t$ auf die Drehmatrix $R(\varphi)$, so zeigt sich, daß $R^t(\varphi)$ = $R(-\varphi)$ gilt.
Zeile 230: Zeile 230:
  
 Das Taylorpolynom (auch Taylorreihe/-entwicklung) ist die beliebteste Anwendung zur Näherung von Funktionen an der Stelle $r_0$ mit $|\vec{r} - \vec{r}_0| \ll 1$. Das Taylorpolynom (auch Taylorreihe/-entwicklung) ist die beliebteste Anwendung zur Näherung von Funktionen an der Stelle $r_0$ mit $|\vec{r} - \vec{r}_0| \ll 1$.
-\[f_{r_0}(\vec{r}) = f(\vec{r}_0) + f'(\vec{r}_0) \cdot (\vec{r} - \vec{r}_0) + \frac{1}{2} \cdot f''(\vec{r}_0) \cdot (\vec{r} - \vec{r}_0)^2 + \cdots = \sum_{k = 0}^{\infty} \frac{1}{k!} \cdot \frac{d^k}{d\vec{r}_0^k} f(\vec{r}_0) \cdot(\vec{r} - \vec{r}_0)^k\]+\[f_{r_0}(\vec{r}) = f(\vec{r}_0) + f'(\vec{r}_0) \cdot (\vec{r} - \vec{r}_0) + \frac{1}{2} \cdot f''(\vec{r}_0) \cdot (\vec{r} - \vec{r}_0)^2 + \cdots = \sum_{k = 0}^{\infty} \frac{1}{k!} \cdot \frac{d^k}{d\vec{r}_0^k} f(\vec{r}_0) \cdot(\vec{r} - \vec{r}_0)^k\tag{28}\]
  
 Ein Rechenbeispiel sind die trigonometrischen Funktionen und die e - Funktion: Ein Rechenbeispiel sind die trigonometrischen Funktionen und die e - Funktion:
Zeile 244: Zeile 244:
 \frac{\varphi^5}{5!} - ... = \sum_{n=0}^\infty \frac{\varphi^5}{5!} - ... = \sum_{n=0}^\infty
 \frac{(-1)^n \varphi^{2n+1}}{(2n+1)!} \frac{(-1)^n \varphi^{2n+1}}{(2n+1)!}
-\end{split}\]+\end{split}\tag{29}\]
  
 ==== Stirling-Interpolation ==== ==== Stirling-Interpolation ====
Zeile 262: Zeile 262:
  
 Die entsprechende Interpolationsgleichung lautet Die entsprechende Interpolationsgleichung lautet
-$$f(x_0 \pm t h) = f(x_0) \pm t \cdot \delta^1 f(x_0) + \frac{t^2}{2} \cdot \delta^2 f(x_0) \pm \frac{(t + 1) t (t - 1)}{6} \cdot \delta^3 f(x_0) + \frac{(t + 1) t^2 (t - 1)}{24} \cdot \delta^4 f(x_0) \pm \cdots$$+$$f(x_0 \pm t h) = f(x_0) \pm t \cdot \delta^1 f(x_0) + \frac{t^2}{2} \cdot \delta^2 f(x_0) \pm \frac{(t + 1) t (t - 1)}{6} \cdot \delta^3 f(x_0) + \frac{(t + 1) t^2 (t - 1)}{24} \cdot \delta^4 f(x_0) \pm \cdots\tag{30}$$
  
 mit mit
Zeile 268: Zeile 268:
 \delta^1 f(x_0) &= \frac{1}{2} (\nabla^1 f(x_0 - \frac{1}{2} h) + \Delta^1 f(x_0 + \frac{1}{2} h)) \\ \delta^1 f(x_0) &= \frac{1}{2} (\nabla^1 f(x_0 - \frac{1}{2} h) + \Delta^1 f(x_0 + \frac{1}{2} h)) \\
 \delta^3 f(x_0) &= \frac{1}{2} (\nabla^3 f(x_0 - \frac{1}{2} h) + \Delta^3 f(x_0 + \frac{1}{2} h)) \delta^3 f(x_0) &= \frac{1}{2} (\nabla^3 f(x_0 - \frac{1}{2} h) + \Delta^3 f(x_0 + \frac{1}{2} h))
-\end{align}\]+\end{align}\tag{31}\]
  
 Eine Anwendungsmöglichkeit ist die Bestimmung der mittleren Bahnelemente aus den oskulierenden Bahnelementen. Diese sind jedoch nur innerhalb des Interpolationszeitraums gültig. Eine Anwendungsmöglichkeit ist die Bestimmung der mittleren Bahnelemente aus den oskulierenden Bahnelementen. Diese sind jedoch nur innerhalb des Interpolationszeitraums gültig.
Zeile 279: Zeile 279:
  
 Komplexe Zahlen entstehen, wenn Quadratwurzeln negative Argumente bei der Berechnung erhalten. Diese werden dann mit $i = \sqrt{-1}$ dargestellt. Eine komplexe Zahl $z$ setzt sich aus einem imaginären Anteil $b$ und einem realen Anteil $a$ zusammen: Komplexe Zahlen entstehen, wenn Quadratwurzeln negative Argumente bei der Berechnung erhalten. Diese werden dann mit $i = \sqrt{-1}$ dargestellt. Eine komplexe Zahl $z$ setzt sich aus einem imaginären Anteil $b$ und einem realen Anteil $a$ zusammen:
-$$z = a + i\cdot b \qquad\text{mit}\qquad i = \sqrt{-1}$$+$$z = a + i\cdot b \qquad\text{mit}\qquad i = \sqrt{-1}\tag{32}$$
  
 Für $i$ gilt: Für $i$ gilt:
Zeile 290: Zeile 290:
  
 Tritt die Variante Tritt die Variante
-$$z^{*} = a - i\cdot b$$+$$z^{*} = a - i\cdot b\tag{33}$$
  
 auf, so ist diese konjungiert komplex zu $z$. auf, so ist diese konjungiert komplex zu $z$.
  
-$$\text{real:} \qquad (a + b)(a - b) = a^2 + ab - ba - b^2 = a^2 - b^2$$ +$$\text{real:} \qquad (a + b)(a - b) = a^2 + ab - ba - b^2 = a^2 - b^2\tag{34}$$ 
-$$\text{komplex:} \qquad (a + ib)(a - ib) = a^2 + a ib - ib a - i^2b^2 = a^2 + b^2$$+$$\text{komplex:} \qquad (a + ib)(a - ib) = a^2 + a ib - ib a - i^2b^2 = a^2 + b^2\tag{35}$$
  
 Es gilt $z\cdot z^{*} = a^2 + b^2$, eine reelle Zahl. Es gilt $z\cdot z^{*} = a^2 + b^2$, eine reelle Zahl.
  
-<imgcaption image4|komplexe Zahlen>{{ :playground:komplexe_zahlenebene.png |}}</imgcaption>+<imgcaption image4|komplexe Zahlen>{{ :komplexe_zahlenebene.png |}}</imgcaption>
  
 Eine anschauliche Darstellung der komplexen Zahlen im Koordinatenkreuz. $z$ kann als ein um den Ursprung kreisenden Radius vorgestellt werden. $a$, $b$ und $z$ bilden die Seiten eines rechtwinkeligen Dreiecks. Die konjugiert komplexe Form ist die Spiegelung an der reellen Achse. Eine anschauliche Darstellung der komplexen Zahlen im Koordinatenkreuz. $z$ kann als ein um den Ursprung kreisenden Radius vorgestellt werden. $a$, $b$ und $z$ bilden die Seiten eines rechtwinkeligen Dreiecks. Die konjugiert komplexe Form ist die Spiegelung an der reellen Achse.
mehr_mathe.1734371010.txt.gz · Zuletzt geändert: 2024/12/20 01:34 (Externe Bearbeitung)

Falls nicht anders bezeichnet, ist der Inhalt dieses Wikis unter der folgenden Lizenz veröffentlicht: CC Attribution-Share Alike 4.0 International
CC Attribution-Share Alike 4.0 International Donate Powered by PHP Valid HTML5 Valid CSS Driven by DokuWiki